Warum?


Ich wünsche dir,
dass du noch lange diese schönen grünen Wiesen sehen wirst.
Ich wünsche dir,
dass du deinen Kindern diese Wiesen zeigen kannst.

 


Das Märchen vom König Blitzoblanko
(Bilder kommen mal)

 

Vor vielen Jahren lebte einmal ein reicher König in seinem riesigen Land.
Hier waren große Felder, kräftige Wiesen, gesunde Wälder, Tiefblaue Flüsse und Seen sowie schöne Dörfer und Städte.

Gerade, weil es dem Land so gut erging, besaß auch der König alles, was sein Herz begehrte.

Er wohnte in einem prunktvollem Schloss, verfügte über unzählige viele Bedienstete und lebte in Saus und Braus.

Jeden Abend waren dutzende von Gästen eingeladen. Bei solchen Anlässen entstanden natürlich auch immer riesige Berge von Resten, Abfall und anderem Müll. Aus diesen Grund hatte der König spezielle Abfallmänner eingestellt, die immer alles säuberten. Den eingesammelten Abfall warfen sie, wie es zu jener Zeit eben noch Sitte war, einfach zum Fenster hinaus in den Schlossgraben. Weil der König immer wollte, dass alles blitzeblank ist, erhielt er den Beinamen „Blitzoblanko“


Eines Tages erschrak König Blitzoblanko fürchterlich.

Als sein Kammerdiener am Morgen die Fensterläden seines Schlafzimmers öffnete, war es draußen noch stockdunkel.

„Nacht? Ob wohl die Sonne schon scheinen müsste?“

bald erkannte aber Blitzoblanko die Ursache der Dunkelheit. Der Abfall aus seinem Palast, war in der Zwischenzeit schon so hoch angewachsen, dass er die Sonne vollständig verdeckte und kein einziger Strahl mehr das Schloss erreichen konnte.

 

Wieder musste er mehr organgenfarbene Abfallmänner einstellen, die die Müllberge aus seinen Schlossgraben herausholten und irgendwo in seinem Land verstreuten.

Bald konnte Blitzoblanko aufatmen, denn nach einigen Tagen erreichte die Sonne sein Schloss wieder. Aber er wollte nicht auf seine Feste verzichten und bald trugen alle Untertanen orangefarbene Kleidung und waren damit beschäftigt, den königlichen Dreck gleichmäßig im Land zu verstreuten .Bis es eines Tages passierte.

Es gab soviel Abfall, dass das ganze Land damit vollständig bedeckt war.

Die orangenen Abfallmänner und Abfallfrauen mussten tiefe Fade in den Müll graben, damit sie sich überhaupt noch vorwärts bewegen konnten.

 

Das Schlimmste aber war, niemand im ganzen Land hatte noch etwas zu essen, denn alles war ja unter dem Abfall begraben. Sogar auf dem Schloss brach eine Hungersnot aus. Endlich sah König Blitzoblanko ein, dass er ab sofort auf seine teuren und verschwenderischen Feste verzichten musste.

Er ließ im ganzen Reich den alleroberhöchsten Notstand ausrufen.